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Thema: Wohnbau in Ickten |
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30.08.04 |
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Gegen eine weitere Bebauung von bisherigen Landschaftsschutzgebieten in Kettwig spricht sich Ratskandidat Jöran Steinsiek aus. Das machte der 26jährige jetzt bei einer Ortsbegehung in Kettwig-Ickten deutlich. Hier sind in den letzten 2 Jahren viele Einfamilienhäuser neu entstanden, weitere Bauprojekte stehen derzeitig aber noch an. |
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„Gerade hier muss für die Zukunft die Grenze deutlich feststehen und darf nicht durch eine weitere Salamitaktik ausgehebelt werden“, so der künftige Ratsherr. Nach Steinsieks Ansicht muss sich die Politik künftig vielmehr auf die Reaktivierung und Revitalisie-rung von bisherigen Brach- und Industrieflächen konzentrieren. Die fehlende Infrastrukur „drum herum“ in Ickten bemängelt auch Harald Neef, SPD-Bezirksvertretungskandi-dat bei dem Ortstermin. |
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„Schließlich hat sich ja hier auch einiges in der Anwohnerstruktur getan, der Bürgerbus ist eine lobenswerte Bereicherung, allerdings reicht dies bei weitem für Ickten nicht aus“, so Neef. Die Nahversorgung sowie die Verkehrsanbindungen müssen nach Ansicht der Kettwiger SPD Kandidaten vielmehr im Mittelpunkt der künftigen Stadtentwicklung stehen. Steinsiek: „Bislang hat man sich in erster Linie nur auf den reinen Wohnbau konzentriert, gerade unter dem Gesichtspunkt der abnehmenden Bevölkerungszahlen brauchen wir daher in Zukunft eine behutsamere Stadtentwicklung die auf das Wohnumfeld abzielt“. Weitere Bauprojekte würden nach Steinsieks Ansicht auch das Wohnumfeld für die bisherigen Anwohner in Ickten verschlechtern. „Mehr Verkehr und Verschlechterung des Wohnwertes darf die Politik hier nicht noch fördern“, so Jöran Steinsiek. - Quelle: SPD |
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