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 block2 Flutkatastrophe in Asien

Polizei Essen bittet Vermisste zu melden

30.12.2004

Das Innenministerium teilt mit:

Düsseldorf 29.12.2004:


Alle Polizeidienststellen in NRW nehmen ab sofort Vermisstenanzeigen zu Personen entgegen, die sich mutmasslich in dem Katastrophengebiet in Asien aufgehalten haben. Die Kreispolizeibehörden informieren umgehend die lokalen Medien hierüber. Die Kreispolizeibehörden gewährleisten auch an Wochenenden und Feiertagen sowie zur Nachtzeit eine unverzügliche Bearbeitung der Vermisstenanzeigen. Im Übrigen hat das nordrhein-westfälische Innenministerium für heute und morgen aus Anlass der Flutkatastrophe in Südostasien Trauerbeflaggung für alle öffentlichen Gebäude angeordnet. Die Kreispolizeibehörden halten engen Kontakt zu der Erstatterin/dem Erstatter der Vermisstenanzeige, damit Informationen über eine Rückkehr der vermissten Person in ihr gewohntes Lebensumfeld oder sonstige Informationen über deren Verbleib oder eine Kontaktaufnahme zu Dritten sofort aufgenommen werden können. Liegen ernsthafte Anhaltspunkte dafür vor, dass eine Person bei dem Seebeben in Asien getötet worden ist, muss die zuständige Kreispolizeibehörde gegebenenfalls DNA-Material der vermissten Person an Spurenträgern im persönlichen Lebensumfeld sichern. Nur bei gesicherter Identifizierung der verstorbenen Person erhalten die Angehörigen eine Todesbenachrichtigung. Auswärtiges Amt, Bundeskriminalamt und die Polizei in NRW tauschen ihre Informationen über den Aufenthalt vermisster Personen laufend untereinander aus und gleichen sie ab.



Ehepaar aus Essen galt als vermisst - Mann meldete sich heute - seine Frau wird noch gesucht

Essen, 29.12.2004:


Die Essener Polizei hat schon vor zwei Tagen von einem Reiseunternehmen in Ostwestfalen eine Nachricht erhalten, dass ein Ehepaar aus Essen vermisst sei.

Der 64-jährige Mann und seine 58- jährige Ehefrau sollen in Khao Lak (Thailand) ihren Urlaub verbracht haben. Die Vermisstenanzeige wurde ans Landes- und Bundeskriminalamt weitergeleitet sowie in die allgemeinen Fahndungssysteme der Polizei eingestellt.

Heute meldete sich das Reiseunternehmen erneut. Man habe zu dem Mann mittlerweile Kontakt gehabt. Er habe das Unglück überlebt, seine Frau sei allerdings noch verschwunden. Er wolle so lange in Thailand bleiben, bis man sie gefunden habe.

Alle Essener, die Angehörige in dem Krisengebiet vermissen, werden gebeten, eine Vermisstenanzeige aufzugeben. - polizei essen

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Flutopfer in Südostasien

 

Flutopfer in Südostasien

 

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Flutopfer in Südostasien

Fotos der Nachrichtenagenturen AP und AFP

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