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CDU und GRÜNE beschließen Auflösung der
Brücker- und Erich-Kästner-Schule
SPD-Ratsherr Jöran Steinsiek: “CDU ist eingeknickt” - SPD vermutet Dependance statt Verbund

Essen-Kettwig • 14.03.2006

Dass die Koalitionspartner CDU und Bündnis 90/Grüne in der Frage der Grundschulentwicklung in Kettwig weit von einander entfernt waren ist nicht erst seit der letzten Bezirksvertretung bekannt. Um so überraschender ist jetzt das Ergebnis der letzten Schulausschuss Sitzung.

 Am 01.08.2007 soll die Brücker- sowie die Erich-Kästner Schule aufgelöst und als Verbund unter einer Schulleitung fortgeführt werden. Voraussetzung: Die Eingangsklassen müssen an beiden Standorten jeweils über den Klassenfrequenzwert liegen, also mindestens 25 Kinder haben.

 "Die CDU ist eingeknickt", kritisierte der Kettwiger SPD-Ratsherr Jöran Steinsiek. Bislang hatten sich die Christdemokraten in Kettwig einzig für den selbstständigen Erhalt der Brücker Schule stark gemacht, aus Sicht der SPD sollten zuerst Kooperationen den Weg zu einer Verbundslösung ebnen. Statt eines "fließenden, weichen Übergangs" wie ihn alle Parteien vor Ort - mit Ausnahme der Grünen – bislang unterstützt haben, habe man nun "die Auflösung zum Stichtag". Und diese Entscheidung hält Steinsiek für fragwürdig. „Schließlich gibt es die Verbundsregelung rechtlich noch gar nicht, umso näher liegt der Verdacht, dass es am Ende nur zu einer Dependance-Lösung kommen könnte. - spd kettwig

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