Olympia
Zwangspause für Britta & Co. auf Schinias Rennstrecke
17.08.2004
Die erhoffte Direkt-Qualifikation des deutschen Frauenachters für das Finalrennen scheiterte am vergangenen Sonntag im Vorlauf durch die starke Konkurrenz aus den USA und Rumänien. Doch noch ist alles drin...

Besonders im August wehen die heftigen Meltemia-Winde über Schinias “Olympic Rowing and Canoeing Centre”
Auch wenn der Frauen-Achter mit Britta Holthaus aus Kettwig an Bord mit 5:59,75 deutlich hinter den Ruderinnen aus den USA mit neuer Weltbestzeit von 5:56,55 und Rumänien mit 5:56,77 lag, ist der Einzug ins Finale über einen Hoffnungslauf so gut wie sicher.
Die heftigen Meltemia-Winde mit Windstärken von sechs bis neun bringen den anvisierten Zeitplan für die Ruderveranstaltungen allerdings ordentlich durcheinander. So wurden bereits für den vergangenen Montag sämtliche Rennen im Schinias Olympic Rowing and Canoeing Centre wegen der enormen Wellenbildung abgesagt. Ob zumindest die kleinen Boote am heutigen Dienstagnachmittag an den Start gehen können, bleibt abzuwarten. Sollten die Rennen planmäßig durchgeführt werden können, könnte der mit Spannung erwartete Hoffnungslauf am Mittwochmorgen (ab 8.30 Uhr MESZ) den Frauenachter ein gutes Stück weiter auf den Weg zu olympischen Metall bringen.
Die Windvorhersage prognostiziert für den Mittwoch jedenfalls eine Entspannung und nur noch Windstärken zwischen vier und fünf.

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Nils Wilde |


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