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Flughafen-Jubel nicht nachvollziehbar

Essen-Kettwig • 05.03.2006

16 Mio Passagiere wĂĽrden fĂĽr 2006 angepeilt, schreibt der Flughafen DĂĽsseldorf in seiner neuesten Medien-Info. (vgl: www.duesseldorf-international.de => Mediencenter).

Diese 16 Mio Passagiere wurden schon im Jahr 2000 übertroffen, damals allerdings mit er- laubten 34 Starts und Landungen pro Stunde. Heute sind es in der Hälfte aller Wochenstunden 47, in der anderen Hälfte 40. Damals waren im Durchschnitt 20 Landungen nach 22:00 er-laubt, heute sind es mit der beklagten neuen Genehmigung 36. Somit ist die Zahl der erlaub-ten Flugbewegungen pro Tag um rd. 30% gesteigert worden (an Wochenspitzentagen sogar um 48%: von 564 (16Std.x34+20) auf 833 (11x47+5x40+36)), ohne dass dem „Verkehrs-interesse“ der NRW-Bevölkerung auch nur mit einem mehr beförderten Passagier Rechnung getragen worden wäre.(Quelle:www.adv-net.org und Genehmigung S.18f. www.mbv.nrw.de)

Ebenfalls auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Verkehrsflughäfen (ADV) wird deutlich, dass (logischerweise) seit 2000 KEIN EINZIGER ARBEITSPLATZ am Flughafen Düsseldorf entstanden ist: ( www.adv-net.org =>Jobstatistik). Konstant sind dort – bei 30% bzw. 48% höherem Stundeneckwert – rd. 13.000 Arbeitsplätze für Düsseldorf notiert. Die Zahl der Jobs beim Flughafen selbst ist gar um über 500 zurückgegangen.

Nun greift Noch-Flughafen-Chef Dr. Schwarz in die Trickkiste: auf einmal ist von 15.000 Jobs die Rede, eine Steigerung um 2.000 wird suggeriert. Schon wieder einmal Pech gehabt:
Die vor allem vom nächtlichen Fluglärm genervten Anwohner recherchieren und werden fündig: schon in der RP vom 01.09.2001 nennt der damalige Ministerpräsident Clement die Zahl von 15.000 Arbeitsplätzen am Flughafen. Steigerung seitdem also: NULL. Daraus ergeben sich zwei Fragen:
1.   wie lange glaubt die Landesregierung eigentlich, die 500.000 lärmgeplagten
     Anwohner des Flughafens DĂĽsseldorf mit dem Märchen von der „Jobmaschine“
     ĂĽber den Lärm hinwegtrösten zu können? Und
2.   wie lange will die Landespolitik noch auf Märchen des Flughafens hereinfallen?

Den Bürgern bleibt nur der Gang vor die Gerichte. Gelten dort für Weeze, Dortmund und Düsseldorf die gleichen Maßstäbe? Hierzu im Anhang Beispiele für die „Qualität“ der Betriebsgenehmigung. Dabei ist die Lösung so einfach:

Die Grenzen am Stadtflughafen Düsseldorf sind erreicht wenn nicht überschritten. Wachstum ist nur noch mit Billigfliegern generierbar (2,8 Mio in 2005). Der geplante Ausbau von Mönchengladbach kostet Unsummen und bringt aufgrund der sich kreuzenden Flugwege keine Entlastung für Düsseldorf. Also liegt es nahe, unsinnige Doppelflüge von DUS und CGN zu vermeiden (es gibt sogar einen Flug von DUS, der in CGN zwischenlandet!) und das, was mit MG vergeblich versucht wurde, mit Weeze anzugehen, bevor dort Amsterdam den Fuß in die „NRW-Tür“ stellt. Eine Antwort auf diese Frage sind Flughafen, Hochtief, Landesregierung und Verkehrsministerium bis heute schuldig geblieben. Die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM fordern diese Antwort ein, v.a. wenn Immobilienwertverluste in Milliardenhöhe, Gesundheitsgefahren durch Nachtfluglärm und beeinträchtigte Schul- und Kindergartenkinder betrachtet werden. Informationen : www.BuergergegenFluglaerm.de - bürger gegen fluglärm

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