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Der Rücklauf der Einspruchsformulare aus Essen ist phantastisch, freut sich Christoph Lange, der 1. Vorsitzende der BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM mit seinen Kollegen in Essen und dem HVV Kettwig. Allein an einem Tag gingen Hunderte von Einsprüchen im Postfach des Vereins und den aufgestellten Sammelboxen ein.
Auf die Frage eines Kettwiger Bürgers weisen die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM darauf hin, dass die vorbereiteten Einsprüche gegen den Antrag des Flughafens "lediglich" eine Meinungsäußerung und somit ohne Verpflichtung und kostenfrei sind. Es geht jetzt zunächst darum, eine Genehmigung des Verkehrsministe-riums schon im Entstehen zu verhindern. Dazu ist es notwendig, dass sich möglichst ALLE betroffenen Bürger äußern, damit es nicht hinterher wieder heißt "Ihr hättet ja Eure Meinung sagen können, habt es aber nicht getan."
Über Fluglärm und Abgase kann man diskutieren, über das gestiegene Risiko eines Absturzes hingegen nicht. Dieses steigt um bis zu 57% und es ist kein trost, dass "schließlich noch das 1,2-fache Sicherheitspotential" bliebe. 20% mehr als das Minimum an Sicherheit, das ist für den Zweck, noch mehr Bil-ligflieger anzulocken, ein viel zu hoher Preis. In diesem Zusammenhang sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM eben nicht den Airport abschaffen wollen, sondern sich gegen Frachtjumbos, veraltete und sicherheitsgefährdende Maschinen und Billigflieger wenden, die an einem STADTflughafen wie Düsseldorf NICHTS zu suchen haben. Geschäftsflüge und "normale" Urlaubsflüge sollen selbstverständlich angeboten werden, aber bitte im Rahmen gültiger Verträge und Genehmigungen.
Wichtig ist auch, dass sich möglichst viele Bürger dem Verein BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM anschliessen. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 20,- € und auch hier entstehen keinerlei darüber hinaus gehende Verpflichtungen. Dennoch freuen sich die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM über Spenden auf das Kt. 100 80 85 (Merk-satz: "100 Flieger mit 80 - 85 dB") bei der Commerzbank BLZ 32040024, die voll der Arbeitsgruppe Kettwig zugute kommen.- christoph lange (1. vorsitzender BÜRGER GEGEN FLUGLÄARM)
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